Story:
Ein junger Krieger beschloss, nachdem er wusste, dass sein
Vater ein Tempelritter war und verstorben war noch bevor sie sich kennen lernen
konnten, es seinem Vater gleich zu tun. Von diesem Zeitpunkt an tat er alles
um ein Tempelritter zu werden und um seine Fähigkeiten in Gottes Dienste zu
stellen. Dieser Junge heißt Paul und ist nun ein erfahrener Krieger im Namen
Gottes. Eines Tages während er auf der Jagd ist, findet er einen seiner Freunde
schwer verletzt und mit einem Brief unter dem Arm im Wald auf. In dem Brief
steht, dass Adelle, eine Freundin von Paul mit magischen Kräften, vom Lord Bischof
entführt worden ist. So zieht der einsame Kämpfer los um seine geliebte aus
den Fängen des Bösen zu befreien.
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Das Spiel:
Das Spiel ist ein traditionelles Hack&Slay im Mittelalter.
Ihr metztelt euch durch abwechslungsreiche Level und löst ab und zu das ein
oder andere Rätsel, doch dazu später.. Die Gegner haben unterschiedliche Angriffsmuster,
von einer erstklassigen KI kann allerdings nicht die Rede sein. Manche Gegner
sehen schon mal geduldig dabei zu, wie ihr gerade einem seiner Verbündeten die
Birne weichkloppt, während andere wiederum einfach so dastehen bleiben bis ihr
eine Attacke startet. Trotzdem sind manche Gegner schon ziemlich harte Brocken,
die man mit gut getimten Konterangriffen trotzdem schaffen kann. Dazu helfen
auch vier verschiedene Waffentypen (Schwert, Axt, Keule und Bogen) die ihr im
Laufe des Spiels findet. Wenn ihr eine neue, stärkere Waffe gefunden habt,
wird einfach die schwächere vom gleichen Typ ausgewechselt. Ein besonderes Feature
hat der Bogen; nur mit ihm könnt ihr aus der Ego-Perspektive feuern und so für
Genauigkeit sorgen.
Bei den Rätseln gibts keinen Grund zu meckern. Meist
handelt es sich um Plattformen, die man drehen muss, sie machen jedoch Spaß
und bringen Abwechslung ins Spiel. Ab und an müssen auch Endgegner verkloppt
werden, die allerdins nie sonderlich schwierig und eher eine verstärkte Form
eines normalen Gegners sind.
Manchmal erscheint euch der Geist von Adelle
und lehrt euch eines von vier göttlichen Gebeten, die unter anderem eure Lebensenergie
auffüllen oder einen Schutzschild herbeizaubern. Mehr Rollenspielelemente bringen
noch einige Komboangriffe und Spezialattacken ins Spiel. Ein unsichtbares Erfahrungssystem
lässt euch ab und zu eine neue Komboattacke lernen. Anders als beispielsweise
bei Legacy of Kain: Defiance sind die nicht nur schmuckes Beiwerk, sondern können
schon hilfreich sein. Die Spezialattacken lernt Paul auch von selbst. Diese
haben spezielle Wirkungen; ein Rundumschlag trifft mehrere Gegner und ein kraftvoller
Horizontalhieb reißt den Gegner aus der Deckung.
Die feste Kamera hält
meistens alles sehr gut im Blickfeld, nur macht sie eine Orientierung nicht
unbedingt einfacher. Man kann zwar mit dem C-Stick die Blickrichtung ändern, jedoch
hilft dies nichts, und somit kann man dieses Feature getrost vergessen.
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Leider hat das Spiel (vor allem in meiner Version) einen gewaltigen Mangel:
es gibt Bugs. So kam ich zum Beispiel einmal an einer Stelle nicht weiter weil
ich einen Schlüssel brauchte. Dummerweise steckte der Gegner der den Schlüssel
hatte 10 Meter über mir in einer Mauer fest. Beim dritten Neustart hatte sich
der Fehler allerdings von selbst behoben. An einer anderen Stelle konnte ich
keine Pfeile mehr verschießen, bei jedem Schuss wurde lediglich der Köcher immer
leerer.
Präsentation
Die Geschichte wird in seltenen
Zwischensequenzen weitergesponnen. Diese sind allerdings (absichtlich) in schlechter
Qualität und sollen für Mittelalter Feeling sorgen. Manchmal sind es auch einfach
nur Bilder, bei denen im Hintergrund dann etwas erzählt wird.
Die
Grafik und der Sound tragen viel zu der grandiosen Atmosphäre des Spiels bei.
Die ganze Zeit über begleitet euch zwar nur ein Soundtrack, der ändert
allerdings wenn viele Gegner in der Nähe sind oder wenn Paul langsam die Lebensenergie
ausgeht.
Die Grafik ist, bis auf den ein oder anderen Ruckler, ebenfalls
klasse. Die Texturen sind nur bei näherem Hinsehen unscharf und die Umgebungen
sehen allesamt grandios aus. Lediglich die dunklen Ecken haben komische Farbtöne.
Ein realistisches Feature was es sonst nicht so oft gibt, ist, dass Paul
die Pfeile wieder aufheben kann, wenn er einen Gegner z.B. nicht traf. Außerdem
bleiben gegnerische Pfeile noch eine Weile in Paul stecken. Dies trägt auch
ein wenig zur Atmosphäre bei.
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Fazit
Für Hack&Slay Freunde ohne Einschränkungen eine klare
Empfehlung. Auch alle anderen können ruhig mal einen Blick riskieren. Lediglich
Leute die lieber mit fetten Laserwummen durch die Gegend laufen, werden wahrscheinlich
nicht viel vom Mittelaltersetting mögen. Mich haben nur die Bugs genervt. Dennoch
ein klarer Geheimtipp!
Pro:
- atmosphärischer Soundtrack
- gute Grafik
- abwechslunsreiche
Levels
Kontra:
- manchmal Bugs
- komische Namen