Story:
Auf dem Planeten Wars World herrscht Krieg. Der aus dem
Vorgänger bekannte ausserirdische Sturm will den Planeten unterjochen und hat
diesmal auch Hilfe mitgebracht. In kleinen Zwischen,,sequenzen´´ vor jeder Mission
wird die Story weitergesponnen.
Das Spiel:
Ihr befreit der
Reihe nach alle vier Länder (Orange Star, Blue Moon, Yellow Komet und Green
Earth) um Wars World zu retten. Die letzte Mission führt euch zum Hauptquartier
der Black Hole Armee (Sturms Invasionsarmee). Anders als im Vorgänger könnt
ihr nun nicht mehr vor jeder Mission wählen, wen ihr steuern wollt, sondern
jeder der drei Charaktere pro Land hat seine Missionen. Außerdem steuert ihr
nun auch in jedem Land die jeweiligen Kommandanten. Das bringt deutlich mehr
Abwechslung als der Vorgänger, wo ihr, bis auf die letzte Mission, nur die drei
Ko.´s von Orange Star steuern konntet.
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In rundenbasierten Schlachten geht es darum, alle feindlichen Einheiten zu
besiegen oder das Hauptquartier des Gegners einzunehmen. Hört sich einfach an,
ist es (in späteren Missionen) aber nicht. Die Gegner werden immer stärker und
ohne richtige Planung trägt man nicht viele Siege davon. Häufig drängt sich
die Frage auf:,,Baue ich jetzt nen Jagdpanzer oder warte ich bis die nächste
Runde und schicke dann den mächtigen Titanpanzer ins Gefecht?´´ Ihr könnt nämlich
nicht herstellen wann und was ihr wollt, ihr müsst zuerst mit Infanterie Basen
besetzten um täglich Geld zu bekommen damit ihr auch teuere Einheiten bauen
könnt, die dann natürlich auch wesentlich stärker sind. Leute, die nur den Vorgänger
besitzen, werden sich wundern: Titanpanzer? Wasn´das? Das ist die einzige neue
Einheit, die richtig schön austeilen kann. Allerdings ist sie sehr teuer, was
den Einsatz erschwert. Jeder Kommandant hat zusätzlich zu seinen spezifischen
Eigenschaften (z.B. schwacher Fernangriff, starker Direkt-Angriff) auch noch
eine sogenannte ,,Gabe´´. Im Vorgänger gabs nur eine, jetzt gibt’s eine schwache
und eine starke, wobei die stärkere natürlich eine längere Aufladungszeit braucht.
Jede Einheit hat spezifische Fähigkeiten: Späher sind zwar schwach,
haben im Nebel aber das größte Sichtfeld. Jagdpanzer können weiter fahren als
ihre großen Brüder, die Kampfpanzer, sind jedoch auch schwächer.
Für
Einsteiger klingt das jetzt alles sehr kompliziert, ihr werdet jedoch in den
ersten Missionen mit den Grundlagen vertraut gemacht. Anders als im Vorgänger
ist das Tutorial nämlich in die Missionen eingebaut. Kenner stört das zwar,
Anfänger werden diese Neuerung jedoch begrüßen, da sie sofort loslegen können.
Für Langzeitmotivation ist auch gesorgt: Ihr könnt massenhaft Kommandanten
freispielen, Karten kaufen usw. Die Zahl der Ko.´s ist auch gestiegen: es gibt,
glaube ich, acht neue Kommandanten, wobei einer zwar schon beim Vorgänger anwesend
war, man konnte ihn jedoch nicht steuern.
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Grafik:
Die Grafik kann man nur als zweckmäßig bezeichnen, mehr
nicht. Sie ist jedoch sehr übersichtlich und bei einer Auseinandersetzung wird
in einen Kampfbildschirm gezoomt. Hier seht ihr dann, wie eure Einheiten den
Gegner zerlegen (bzw. selbst zerlegt werdet) ohne dass ihr direkt eingreifen
könnt.
Das Charakterdesign der Protagonisten ist klasse! Für jeden ist was
dabei: Lieber der Muskelprotz, der Fernwaffenexperte oder das Allround Talent?
Sound:
Jeder Kommandant hat seine Melodie, die bis auf ein
paar Ausnahmen auch sehr stimmungsvoll ist. Die Hintergrundmusik in den Menüs
ist zwar unauffällig, aber auch nicht nervig.
Fazit:
Eines
der wenigen Strategiespiele für den GameBoy Advance, und meiner Meinung nach
(bis jetzt) das Beste. Habt ihr erst mal angefangen, könnt ihr so schnell nicht
mehr aufhören. Es gibt jedoch sehr wenig neues, wenn das altbewährte jedoch
so gut ist, sieht man darüber hinweg. Strategie Fans müssen zugreifen, alle
anderen sollten erst mal Probespielen bevor sie sich’s kaufen. Allerdings wird
es teilweise auch Strategie Hasser (wie mich) überzeugen können.
