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Spielspaß:
In sachen Spielspaß läßt das Spiel keine Wünsche übrig. Der Karrieremodus sorgt für sehr langen Spielspaß. Schließlich möchte man ja sämtliche Autos und Strecken freischalten. Es gibt aber nicht nur Rennen gegen Konkurrenten sondern auch Missionen die erfüllt werden müssen. Man bekommt dort z. B. einen Vorsprung vor einem schnelleren Wagen und darf sich dann nicht von ihm überholen lassen. Oder man muss in den Alpen mit dem Geländewagen so schnell wie möglich eine bestimmte Anzahl Checkpoints durchfahren. Viele dieser Missionen sind wirklich happig und man muss sie schon mehrfach probieren.
Schafft man eine Mission nicht auf Anhieb ist das nicht so schlimm. Zwar geht es negativ in die eigene Fahrerwertung ein, aber man kann es immer wieder probieren und kommt trotzdem im Spiel voran.
Wenn einem die Gegener mit der Zeit zu einfach werden, gibt es die Möglichkeit die Schwierigkeit prozentual bis zu 110 % zu fixieren.
Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit sich frei eine Strecke und ein Fahrzeug auszuwählen und einfach just for fun zu fahren.
Vor jeden Rennen hat man dann auch die Möglichkeit eine Probefahrt mit dem Fahrzeug seiner Wahl durchzuführen.
Menü:
Das Menü wirkt auf den ersten Blick sehr verwirrend und es bedarf einiger Zeit sich damit zurechtzufinden. Es gibt leider keine Untermenüs für die Statistiken und deshalb geistern die mit im Hauptmenü herum.
Nach etwas Einarbeitung ist es aber dann kein Problem mehr und man braucht nur noch wenige Tastendrucke und sich Farhzeug und Rennstrecke auszuwählen.
Gegner:
Durch die komfortable Möglichkeit die Schwierigkeit einzustellen, ist es problemlos möglich, die Gegner seinem eigenen Können anzupassen.
Die Konkurrenten handeln selten bis gar nicht unfair. Ein kleiner Stubser wenn sie hinter einem sind, oder ein kleiner Rempler wenn man in der Kurve überholt wird ist das einzige was man einstecken muss. Ansonsten verhalten sie sich eher phlegmatisch als zu kämpfen. Mit einem schnelleren Fahrzeug fährt man einfach nur an ihnen vorbei. Mir persönlich fehlt ein wenig, dass hier nicht mit härteren Bandagen gekämpft wird. Duelle wie bei DTM Race Driver 2 wird man hier leider nicht erleben.
Fahrphysik/Steuerung:
Um Einsteigern und Profis gleichermaßen eine Herausforderung zu bieten, hat sich der Hersteller entschlossen eine stufenlose Anpassung zwischen Arcade und Simulation zu schaffen.
Stellt man den Regler auf 100 % Arcade ist es selbst mit einem 500 PS Rennwagen schwierig ihn zum ausbrechen zu bewegen.
Fährt man dagegen im anderen Extrem auf 100% Simulation wird es schon schwierig um die Kurven zu kommen, da das Fahrzeug zu schnell ausbricht. Es ist aber problemlos machbar, eine Symbiose aus beidem zu erstellen. Eine nette Spielerei ist Möglichkeit, ABS und ASR abzuschalten. Ein Fahrzeug mit entsprechnder Leistung und abgeschaltetem ASR ist dann mit Leichtigkeit zum driften zu bewegen.
Die unterschiedlichen Antriebsarten wurden ebenfalls sehr gut simuliert. Mit einem Hecktriebler ist es deutlich schwieriger schnelle Kurven zu fahren, als mit einem Frontgetriebenen oder einem Allrad-Fahrzeug.
Dank diesen Möglichkeiten ist es perfekt gelungen, auch Hardcore-Spielern noch eine Herausforderung zu bieten.
An der Steuerung gibt es nichts auszusetzen. Die Lenkung reagiert ohne irgendwelche Auffälligkeiten und auch das manuelle schalten geschieht ohne Aussetzer oder Ähnliches.
Grafik:
Hier haben die Programmierer ganze Arbeit geleistet. Selten hat man auf einer Konsole so detaillierte Landschaften, Fahrzeuge und Umgebungen gesehen.
Die Licht und Schattenefekkte sind wirklich schön anzuschauen. Und auch die Metallic-Lackierung kommt sehr glaubwürdig rüber. Mittlerweile habe ich sowohl die PC als auch die Xbox Version, und meiner Meinung nach sind die Unterschiede nicht so groß wie bei anderen Spielen.
Ein Kritikpunkt ist allerdings die visuelle Umsetzung der Schäden. Es werden lediglich Beulen im Blech sichtbar. Es brechen keine Scheiben und auch Teile die sich von der Karosserie lösen sucht man vergebens.
Sound:
Der Sound ist meiner Meinung nach nicht der beste. Die Motoren klingen im großen und ganzen sehr ähnlich. Man kann kaum unterscheiden ob es sich um einen A160 oder S320 handelt. Für ein Spiel, welches die Unterstützung von einem Hersteller hat, ist das mehr als dürftig. Das gleiche gilt für Diesel und Benzin-Motoren. Das mag jetzt kleinlich klingen, aber für mich ist es ein deutlicher Kritikpunkt.
Immerhin waren die Programmierer in der Lage, den Rennwagen eine angepaßte Soundkulisse zu spendieren.
Über die Musik kann ich nichts sagen, da ich sie wie bei jedem Spiel ausgeschaltet habe. Ist für mich eh immer ein störender Aspekt.
Strecken:
Auch hier muss man den Programmieren ein großen Lob Zollen. Insgesamt sind es 117 verschiedene Strecken. Man fährt in Mexico, Australien, Japan, den Alpen, Area 51 oder in einer Großstadt. Die Streckenlänge variiert dabei erheblich. Fährt man am Anfang seiner Karriere Runden um die 2 km, sind es am Ende bis zu 24 km. Für diese Strecke braucht man dann auch je nach Kurven bis zu 18 Minuten.
Die Strecken wechseln ständig, sodass einiges an Abwechslung hat. Sie sind sehr detailliert gestaltet. In Mexico fährt man beispielsweise durch einen Abenteuerpark, während man in den Alpen einen Berg erklimmen darf. Auch die Umgebung wurde sehr schön nachgebildet. In der Area 51 stehen Hubschrauber, Flugzeuge und weitere Militärfahrzeuge. In der Großstadt trifft man dann auf parkende Autos und Passanten auf den Gehwegen.
Hier gibt es wirklich keinen Grund zur Kritik.
Fahrzeuge:
Hier spielt das Game seine ganze Stärke aus. Dank der Mercedes Lizenz gibt es hier 109 Modelle.
Es sind alle aktuellen Strassenfahrzeuge vorhanden. Sogar die Kombi-Modelle wurde seperat mit aufgenommen. Die 2 Geländeklasse (G und ML) dürfen hierbei natürlich auch nicht fehlen.
Ebenfalls ist die gesamte Motorenpalette vorhanden. Die Leistungsabstufungen sind dabei sehr realistisch ausgefallen. Natürlich kann man sich sein Fahrzeug auch in der Wunschfarbe lackieren lassen bevor man auf die Strecke geht.
Die Rennfahrzeuge der Stuttgarter dürfen selbstverstöndlich nicht fehlen.. Es ist zwar kein aktuelles F1 Fahrzeug vorhanden, aber dafür einige historische wie der echte Silberpfeil. Aus der heutigen Zeit sind einige DTM Fahrzeuge vorhanden, deren Schnelligkeit absolut ausreicht. Ein besonderer Leckerbissen sind die beiden Prototypen C111 und C112 die man ja bis jetzt weder im echten Leben gesehen oder in einer Simulation "fahren" konnte. Auch Klassiker wie der SL300 Flügeltürer oder die Pagode dürfen hier nicht fehlen.
Bei allen Fahrzeugen wurde ein Originalgetreues Cockpit nachgebaut. Auf Details wie ein Navi-System oder Falten im Leder wurde auch geachtet. Im Innenraum kann man sich zudem noch frei umsehen und alle Derails bewundern.
Fazit:
Dies ist ein schönes und hervorragendes Rennspiel, das so gut wie keine wünsche offen lässt. Der Spielspaß hält wirklich Wochenlang und auch nachdem man alle Rennen gefahren ist und alle Missionen geschafft hat, kann man noch durch freie Rennen weiteren Spaß haben.
Die Texte und Wertungen stellen die Meinungen des jeweiligen Autors dar...
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.::Infos
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» Erschienen:
21.02.2003
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» Hersteller: NBG EDV Handels & Verlags GmbH
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Entwickler:
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» Genre: Rennspiel
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» Spieler:
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